Unternehmenshistorie

 

* 1968
Im Oktober legen Klaus Escher und Klaus Brühl mit der Gründung der Lohnhärterei Brühl-Hagen GbR den Grundstein für die heutige Härtetechnik Hagen GmbH. Der Firmensitz des jungen Unternehmens, das lediglich über eine Ofenanlage verfügte, lag damals in Hagen Eilpe. Von Anfang an stellt das Nitrieren den Schwerpunkt der angebotenen Wärmebehandlungsverfahren dar.


* 1973
Ernst Escher löst Klaus Brühl in der Geschäftsleitung ab. Es entsteht das Familienunternehmen Gebrüder Escher OHG.


* 1975
Im Rahmen einer betrieblichen Umstrukturierung wird die Lohnhärterei von der OHG abgespalten. Es entsteht die Härtetechnik Hagen GmbH mit einem Jahresumsatz von 0,72 Mio. Euro und acht Mitarbeitern.


* 1979
Unter dem Dach der Gebrüder Escher OHG wird die Induktiv-Härtetechnik Hagen GmbH gegründet, die sich ausschließlich mit Induktivhärten von Stahlteilen befasst.


* 1980
Aufgrund des ungebrochenen Wachstums des Unternehmens - mit 14 Mitarbeitern werden inzwischen 1,28 Mio Euro Umsatz erwirtschaftet - werden die vorhandenen Räumlichkeiten zu klein. Die Härtetechnik Hagen GmbH und die Induktivhärtetechnik Hagen GmbH beziehen im Industriegebiet "Oberes Lennetal" eine neu gebaute Halle.


* 1995
Mit dem Bau einer zusätzlichen Lagerhalle wird dem weiteren Auftragszuwachs und den gestiegenen Logistikanforderungen der Kunden Rechnung getragen.


* 1996
Mit der Zertifizierung ihres Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9002 lassen sich die Härtetechnik Hagen GmbH und die Induktivhärtetechnik Hagen GmbH ihr erreichtes Qualitätsniveau durch eine neutrale Stelle bestätigen.


* 1997
Um Stahl dauerhaft gegen Verschleiß und Korrosion zu schützen, wurde ein eigenes Verfahren entwickelt, welches sich bisher mit großem Erfolg in der Industrie durchgesetzt hat. Dieses Verfahren wurde unter dem Namen FERNOX© beim Deutschen Patentamt in München als Markenzeichen eingetragen.


* 1997 - 2000
Um die Kunden der Automobilindustrie auch weiterhin mit einer überzeugenden Produktqualität beliefern zu können, werden mehrere große Nitrieranlagen modernster Bauart angeschafft. Parallel verfolgt die Härtetechnik Hagen GmbH die Wünsche wichtiger Kunden aus dem Maschinenbau und nimmt eine neue Anlage zum Zwischenstufenvergüten von Großteilen, unter anderem für Windkrafträder, in Betrieb. Die Anlage ist zur Zeit eine der größten ihrer Art in Deutschland.


* 2001
Das Qualitätsmanagementsystem wurde mit der Zertifizierung durch den RWTÜV in Richtung ISO/TS 16949 weiterentwickelt, so sind die Weichen für eine weiterhin erfolgreiche Geschäftsentwicklung der Härtetechnik Hagen GmbH gestellt worden. Der Anfrage in der Automobilindustrie sowie in anderen Wirtschaftszweigen nach einem Verfahren, welches neben hohem Widerstand gegen Verschleiß auch zusätzlich eine hohe Korrosionsbeständigkeit aufweist, wurde schon frühzeitig durch die Übernahme bekannter Verfahren und der Entwicklung eigener Verfahren Rechnung getragen. Diese Tatsache wurde durch die Anschaffung einer neuen großen Nitrieranlage mit einem Durchmesser von 1200 mm x 2500 mm unterstrichen. Zur Erweiterung der Vorreinigung wurde hierzu eine passende Reinigungsanlage installiert.


* 2002
Durch die Integration der ITH, sowie durch neue Aufträge bei beiden Firmen wurde es notwendig die Räumlichkeiten erneut zu erweitern. So konnte Mitte des Jahres eine neue Halle eingeweiht werden.

* 2003
Um die neue Halle effektiver zu nutzen, ist die Firma ITH dort eingezogen. Somit konnte die HTH den dadurch entstandenen Freiraum nutzen, um in eine weitere Ofenanlage zu investieren. Im Oktober wurde die neue Codere-Ofenanlage in Betrieb genommen. Hierbei handelt es sich um eine Anlage, mit welcher es möglich ist, universell zu arbeiten. Unter anderem Aufkohlen, Vergüten und bainitisches Vergüten. Ein großer Vorteil ist, dass man unter Schutzgas erwärmen und anschließend ebenfalls unter Schutzgas in einem Warmbad abschrecken kann. Durch dieses Verfahren entsteht nur eine sehr geringe Oxidation an den Teilen und der Verzug bleibt gering. Des Weiteren wurde im Laufe des Jahres 2003 das QM-System für beide Firmen auf die neue Norm DIN EN ISO 9001:2000 umgestellt. Somit ist auch in Zukunft ein Höchstmaß an Qualität gewährleistet.

 

* 2004
Durch einen hohen Auftragsbestand an bainitischen Arbeiten, sowie an Getriebeteilen, welche aus Verzugsgründen nur in einem Warmbad abgeschreckt werden dürfen, war es notwendig, eine weitere Codere-Ofenanlage anzuschaffen. Aufgrund eines Großauftrages an Rohren zum Nitrieren wurde eine zusätzliche Nitrieranlage - mit einer speziellen Reinigungsanlage für Rohre - ebenfalls im Herbst 2004 installiert und mit der Produktion begonnen.

 

* 2005
Da das bainitische Vergüten von ADI in immer größerem Umfang von der Industrie verlangt wird, wurde auch hier eine Erweiterung notwendig und durch die Bestellung einer weiteren großen horizontalen Mehrzweckkammerofenanlage, mit integriertem Warmbad, Rechnung getragen. Die Anlage wurde gegen Ende des Jahres 2005 in Betrieb genommen und erweitert die Möglichkeiten, verzugsarm abzuschrecken, erheblich. Durch die Anschaffung neuer Härteanlagen und damit verbundenem höheren Materialfluss, musste eine neue Lagerhalle angebaut werden. Um einen reibungslosen Ablauf, eine noch bessere, fehlerfreie Härtung, sowie den lückenlosen Nachweis der erzeugten Qualität zu erzielen, wurde eine neue Software installiert, welche einzig und allein auf die Belange einer Lohnhärterei zugeschnitten ist. Zur Zeit arbeitet unsere QS-Abteilung an der Einführung der ISO 14001, die wir in 2006 einführen werden.

 

Härtetechnik Hagen GmbH
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