In der Bundesrepublik Deutschland gibt es etwa 140 Lohnhärtereien mit rd. 3000 Beschäftigten. Sie erwirtschaften einen Umsatz von ca. 332 Mio. Euro. Regional verteilen sich diese Unternehmen in etwa wie folgt:
40 % in Nordrhein-Westfalen
25 % in Baden-Württemberg
15 % in Bayern
5 % in Hessen
10 % in den neuen Bundesländern
5 % in den sonstigen Bundesländern
Die Lohnhärtereien sind als flexible Dienst- bzw. Werkleistungsunternehmen ein relativ junger Wirtschaftszweig. Sie konnten sich erst im Zuge fortschreitender Arbeitsteilung, verstärkt jedoch in den letzten vier Jahrzenten erfolgreich am Markt durchsetzen.
Im Vergleich zu ihren Hauptkunden steigerten die Lohhärtereien ihre Umsätze stets überproportional. Entscheidend hierfür waren neben dem zunehmenden Arbeitsprozess in der Industrie vor allem eine ständige Ausweitung des Leistungsangebotes und konsequente Qualitätsverbesserungen in den Lohnhärtereien.