Härterei Lexikon

Hier finden Sie häufig verwendete Begriffe und andere Informationen rund um das Thema Härten.

Eine Übersicht der von uns durchführbaren Wärmebehandlungsverfahren sowie weitere detaillierte Informationen finden Sie unter der Rubrik Verfahren.

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    Härtung durch Abschreckung

    Dieses Härteverfahren beruht auf dem schnellen Herabsetzen der Materialtemperaturen in Stahl. Nicht alle Stahlsorten können für das Härten durch Abschrecken eingesetzt werden. Der Werkstoff muss einen Anteil von Kohlenstoff von mindestens 0,35 % aufweisen. 

    Ein wichtiger Parameter, der während dieses Prozesses beobachtet und kontrolliert werden muss, ist die kritische Abkühlgeschwindigkeit. Diese kann die Härtungsqualität ganz enorm beeinflussen. 

    Die hoch erhitzen Stahlarten gelangen in kaltes Wasser, welches mit verschiedenen Beigaben angereichert ist. Diese tragen dazu bei, dass eine abgewandelte Oberflächenspannung des Wassers entsteht um verschiedene negative Nebenwirkungen beim Einleiten zu vermeiden.

    Neben Wasser werden auch Abkühlmedien wie spezielle mit Salz angereicherte Wasserbäder, kalte Luft oder sogenannte Polymerlösungen genutzt. Für Spezialanwendungen kommen ebenso beider Härtung durch Abschrecken weitere Gase wie Stickstoff oder Argon sowie das ein luftleerer Raum in Frage. Im Gegensatz dazu kann das Härten von Stahl ohne zusätzliche Härtungsmedien vorgenommen werden. Als Alternative eignet sich die Einwirkung von Laserstrahlen oder elektronengestützten Strahlen auf den Werkstoff, um einem Härtung zu erzielen. 

    Grundsätzlich erfolgt die Härtung durch Abschrecken erst nach dem Durchlaufen der Erhitzung, bis der Werkstoff eine grundlegende Härtungstemperatur besitzt. Nun erst erfolgt das Eintauchen des Materials. Dem Abschrecken folgen das Anlassen und ein anschließendes Abkühlen an der Umgebungsluft. 

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